| Rückblick auf die 16. Goethewanderung |
|
|
| Geschrieben von: Prof. Dr. Günther Scholz |
|
Das hat es noch nicht gegeben: Weit über 400 Wanderer waren am vergangenen Sonnabend auf Goethes Spuren unterwegs. Sie kamen aus Weimar und dem Umland, Saalfeld und Rudolstadt, Bad Berka und Blankenhain, Kranichfeld und … und … und. Die günstige Wettervorhersage hatte viele Wanderfreunde zu dem nun schon traditionellen Wanderereignis herausgelockt. Sonnendurchleuchtetes Buchengrün führte zu der Tafelbuche, wo der Saalborner Heimatverein die Wanderer mit leckeren Spezialitäten und kühlen Getränken empfing. Die Mittagsrast an der Hubertushütte im Blankenhainer Forst war eine willkommene Abwechslung, die mit dem Imbiss nach Rezepten aus der Goethezeit und den Jagdhornbläsern recht zünftig ausfiel. In bewährter Weise hatte die Ortsgruppe Rudolstadt des Thüringer Gebirgs- und Wandervereins diese Rast ausgerichtet.
Und weiter, immer weiter ging es, über Schwarza und Hochdorf nach Neckeroda. Das Färberdorf hatte sich wieder gut auf die Wanderer eingerichtet. Nun konnten die letzen 5 – 6 km in Angriff genommen werden – eine reichliche Stunde. Bereits vom Luisenturm konnte man die Engerdaer Blasmusik aufspielen hören. Nach 28 km war „… das Schloss hinter den Bergen …“ (Goethe) erreicht. Ausnahmslos wurden die drei angebotenen unterschiedlich langen Wanderstrecken als Erfolg gewertet. Das belegt auch die häufig gestellte Frage nach der 17.Wiederholung der Tour im kommenden Jahr. Es sei angemerkt, dass der Erfolg einer solchen Veranstaltung dem Engagement und der Unterstützung einer Vielzahl von Helfern geschuldet ist. Das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt und Weimar Land sowie die ortsansässigen Wandervereine haben einen nicht zu überschätzenden Anteil daran. Dafür sei allen gedankt.
|
Weiterführende Links |
Weiterführende Links |